Einsatz im Abseits

Warum die Retter der Bergwacht Füssen Gipfelhelden sind

 

Foto: Bergwacht Füssen

43.800 Stunden – so viel Zeit investierten die Bergretter in Füssen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für ihren Bereitschaftsdienst. Dazu kamen im letzten Jahr 1.359 Stunden, in denen sie Verletzten halfen, Vermisste suchten und Menschen bargen, für die jede Hilfe zu spät kam. Bis zu 3.000 Stunden kommen an Aus- und Weiterbildung noch oben drauf. Und das alles ehrenamtlich. Denn sie haben alle ganz normale Jobs wie andere auch – als Schreiner, Maurer, Controller, Sanitäter oder Selbstständiger und investieren trotzdem so viel Zeit in ihr Bergwachtengagement. Dafür wagen sie sich in schwierigstes Gelände, gehen oft bis an ihre eigenen Grenzen und riskieren bei manchem Einsatz auch ihr Leben. Warum tun die Bergretter das für Menschen, die sich oft selbst in eine Notlage gebracht haben, weil sie ihre Kondition oder ihr Können beim Wandern oder Mountainbiken falsch eingeschätzt oder trotz dringender Lawinenwarnung eine Skitour unternommen haben? „Diese Menschen sind aus dem gleichen Grund dort oben unterwegs wie wir selbst. Uns verbindet die Leidenschaft zu den Bergen und zur Natur. Wir helfen also Gleichgesinnten“, meinen Markus Albrecht und Jörg Häusler, die bei der Bergwacht Füssen u.a. für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sind. „Deshalb richten wir auch über niemanden, der in eine missliche Lage geraten ist und wollen niemanden ermahnen oder belehren, obwohl das oft in den Medien so dargestellt wird.“ Auch das Verständnis der Familien und Arbeitgeber für die unzähligen Stunden, die die ehrenamtlichen Bergretter für Ihre Tätigkeit aufbringen, ist nicht hoch genug zu schätzen – ohne das wäre dieses Engagement gar nicht möglich. „Wenn der Alarm für einen Einsatz über den Funkmelder kommt, müssen wir buchstäblich alles stehen und liegen lassen und sofort los – egal, ob wir gerade eine Besprechung am Arbeitsplatz haben oder am Wochenende mit unseren Kindern spielen. Da braucht es Partner, Großeltern und Chefs, die das mittragen“ erzählt Markus Albrecht.

Foto mittig und rechts: Bergwacht Füssen

Das Haupteinsatzgebiet der Bergwacht Füssen ist der Tegelberg, aber auch zum Säuling mit dem Pilgerschrofen rücken die Retter häufig aus. Da das Gelände unwegsam und schlecht zu erreichen ist, sind die Einsätze hier besonders zeitintensiv und gefährlich. Dort, wo der Geländewagen nicht hin kommt, gehen sie zu Fuß oder mit den Ski weiter – oft stundenlang, die Zeit immer im Nacken, mitten in der Nacht, durch Nebel und Unwetter. Sie seilen sich ab und holen mit dem Hubschrauber Rettung aus der Luft, sofern dieser überhaupt eine Chance hat, die Unglücksstelle anzufliegen. Waren die Einsätze und Aufgaben der Bergwacht Füssen bei ihrer Gründung vor 80 Jahren noch recht überschaubar und oft auf den Naturschutz ausgerichtet, sind sie heute extrem vielfältig, weil zum Wandern und Skifahren noch ganz andere Aktivitäten hinzu gekommen sind: Klettersteiggehen, Mountainbiken, Drachen- und Gleitschirmfliegen, Schneeschuhtourengehen sowie land- und forstwirtschaftliche Arbeiten im Gebirge.

Foto oben: Bergwacht Bayern, Fotos unten: Heinz Hipp

„In den 1960er Jahren habe ich bei meinen Bergwachtdiensten noch die Edelweißvorkommen an der Höfats bewacht, damit niemand die seltene Blume pflückt und dann verkauft. Oder im Schwanseepark auf Enziane und Mehlprimeln aufgepasst“, erzählt Heinz Hipp, der bereits seit 1961 bei der Bergwacht Füssen aktiv ist. Von 1977 bis 2001 war er Bereitschaftsleiter und danach Einsatzleiter. Heute befasst er sich mit Geschichte und Chronik der Bereitschaft Füssen. Auf den Bildern ist er als Bergwachtler mit 17 Jahren auf dem Edelweißposten im sehr steilen Gelände der Höfats zu sehen. Das Zelt stand auf einem schmalen Grat, der einzig möglichen Stelle zum Aufbau hier oben am Berg. Mit dem Errichten des Bergwachtpostens gingen auch die vielen tödlichen Abstürze von sogenannten „Edelweißräubern“ zurück. „Mit dem Betriebsstart der Tegelbergbahn 1969 hat sich unser Aufgabenfeld grundlegend verändert. Plötzlich waren viel mehr und oft auch unerfahrene Wanderer und Skifahrer in den Bergen unterwegs. Seit die Berge Sehnsuchtsziel vieler Menschen geworden sind, hat sich diese Entwicklung noch beschleunigt und es gibt mehr Unfälle denn je, zu denen meine Kollegen ausrücken müssen.“ Heinz Hipp war schon in den Anfängen der Luftrettung dabei – als Rettungsspringer. „Wegen der damals noch schwachen Maschinen wurde intensiv das Abspringen aus der Maschine im Überflug aus drei bis vier Metern Höhe bei 20 km/h Vorwärtsflug trainiert, um den Einsatzort schneller erreichen zu können. Bei diesen Übungen gab es natürlich auch viele Verletzte.“ Das Rettungsspringen war allerdings nur eine kurze Episode im Allgäu, doch daraus entwickelte sich bald darauf die Luftrettung mit der Winde aus immer leistungsstärkeren Hubschraubern.

Fotos: Bergwacht Füssen

Heute vergeht kaum ein Wochenende, ohne dass Verletzte die Hilfe der 44 Männer und vier Frauen von der Bergwacht Füssen anfordern, weil sie sich selbst nicht mehr helfen können. Komplizierte Brüche, starke Blutungen, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Atemnot, allergische Schocks nach Insektenstichen, Verbrühungen auf der Hütte – es gibt wahrscheinlich fast nichts, was die Bergretter noch nicht gesehen haben. Dafür braucht es nicht nur körperliche Kraft, sondern auch geistige-mentale Stärke, um die Erlebnisse verarbeiten zu können. Für den Bereitschaftsdienst sind immer fünf Bergretter eingeteilt. Bei einem Notruf bleibt der Einsatzleiter unten im Tal auf der Wache, um die Maßnahmen von dort aus zu koordinieren.  Im Durchschnitt dauert ein Einsatz zwei Stunden, es können aber auch weit mehr sein wie beispielsweise bei einer Rettungsaktion am Zwölf-Apostel-Grat im Dezember letzten Jahres. Sieben Stunden dauerte es, bis die zwölf Helfer in einer Nachtaktion zu Fuß zwei verstiegene Kletterer aus der steilen Wand bergen konnten – terrestrisch deshalb, weil der Hubschrauber aufgrund von Windböen nicht unterstützen konnte. Einen Monat zuvor waren 25 Bergretter mit zusammen 100 Einsatzstunden am Branderschrofen unterwegs, um in der Nacht eine vermisste Bergläuferin zu suchen.

Foto: Bergwacht Füssen

Im Team der aktiven Bergwachtler sind auch zehn Anwärter. So heißen Kameraden/innen, die die bayernweit einheitliche Bergwacht-Ausbildung absolvieren. Diese ist sehr anspruchsvoll und vielfältig, denn jede Jahreszeit, jedes Gelände und jede Situation erfordert spezialisiertes Wissen und eine andere Ausrüstung. Nur wer mindestens 16 Jahre alt, körperlich wie mental fit und an technischen und medizinischen Inhalten interessiert ist, kann sich für die Ausbildung bewerben, die meist bis zu drei Jahre dauert. Die Anwärter werden in der Grundausbildung in vielen Stunden theoretisch und praktisch in Sommer-, Winter- und Luftrettung sowie in Notfallmedizin geschult. Auch der Naturschutz ist ein wichtiges Ausbildungsthema, denn ein Bergwachtler sollte die unterschiedlichen Landschaftsformen, Biotope sowie heimische Pflanzen und die Schutzgebiete der Tiere kennen. Nach dem Abschluss können der gelernte Stoff bei Weiterbildungen vertieft und zusätzliche Fortbildungen absolviert werden, wie z.B. als Hundeführer, Einsatzleiter,  in der Höhlen- und Canyonrettung, in der Notfallmedizin und in der psychosozialen Nofallversorgung (Kriseninterventionsdienst – KID Berg) von Verunglückten.

Foto links und mittig: Bergwacht Füssen

Bergwachtler müssen das Wetter sehr gut einschätzen, sich mit Karten und GPS-Systemen in schwierigem Gelände orientieren und einen Funkspruch absetzen können. Sie dürfen nicht lange überlegen, welches Equipment sie für welchen Einsatz brauchen, müssen sich absolut sicher auch am Fels bewegen, Seiltechniken beherrschen und Ski fahren können. Und das ist längst nicht alles. Die meiste Zeit nimmt die medizinische Ausbildung in Anspruch. Wie können aus der Befragung des Verunglückten nach dem Unfallhergang mögliche Verletzungen abgeleitet werden? Wann wird zusätzlich zum Einsatzteam noch ein Notarzt gebraucht, auch wenn keine äußeren Verletzungen zu erkennen sind? Wie wird ein Bruch fixiert? Wie wird der Patient richtig gelagert und abtransportiert? Bergwachtler müssen in jedem Moment ihres Einsatzes Entscheidungen zum Wohl aller Beteiligten treffen. Das können sie nur mit einem umfangreichen Wissen und einem guten Gespür für Gefahrensituationen. Keine leichte Aufgabe und eine enorme Verantwortung, die sie dabei tragen.

Übungseinsatz hinter der Füssener Klinik unterhalb der Stadtmauer. Hier hat die Bergwacht Füssen Ihre Rettungswache direkt neben dem Hubschrauberlandeplatz. Drei Bergretter, die eine medizinische Ausbildung haben, schulen ihre Kameraden. Kernthema an diesem Abend ist die Beurteilung und Behandlung von Verletzten am Berg. Nach einem professional gedrehten Schulungsfilm werden medizinische Details und das erforderliche technische Equipment zur Notallversorgung erklärt. In kleinen Teams wird eine Unfallszene nachgestellt und ein Rettungsszenario geübt. Markus Albrecht mimt an diesem Abend einen verletzten Mountainbiker, erlebt so aus der Perspektive des Betroffenen, wie die Kollegen mit der Situation umgehen und gibt ihnen im Anschluss ein direktes Feedback. Um Fehlerquellen zu entdecken, filmen sich die Retter bei ihren Übungseinsätzen teilweise selbst und analysieren das Material dann gemeinsam.

Damit die Bergretter erkennen können, ob der Zustand eines Verletzten physisch wie psychisch als potentiell kritisch oder eher unkritisch einzustufen ist, arbeiten die Mitglieder der Bergwacht Füssen mit dem sogenannten AABCDE-Schema, das in ähnlicher Form auch generell im Rettungsdienst angewandt wird. Nach diesem systematischen Ablaufplan untersuchen die Bergwachtler den Verletzten an der Unglücksstelle. Das erste A steht für „Achtung Ansprechen“. Dabei wird zunächst kontrolliert, ob der Patient ansprechbar ist und weder verwirrt noch abwesend wirkt. In dieser Phase werden auch eventuelle kritische Blutungen gestillt. Bei A für „Airway“ wird geprüft, ob die Atemwege frei sind, die Gefahr einer Schwellung besteht und ob die Halswirbelsäule intakt ist oder gegebenenfalls immobilisiert werden muss. Ist das der Fall, wird die Atmung im Brustraum und die Sauerstoffstättigung überprüft (B=Breathing), dann Puls und Blutdruck gemessen und nach starken Blutungen und Brüchen an großen Knochen geschaut (C=Circulation). D steht für „Disability“: dabei wird gezielt nach neurologischen Problemen gesucht, z.B. nach Anzeichen für einen Schlaganfall oder Unterzucker. Bei E (Environment) wird ein Ganzkörpercheck durchgeführt und beurteilt, wie stabil die unterschiedlichen Körperregionen sind und wo es in Folge des Traumas zu Einblutungen kommen könnte.

Ein zentrales Anliegen ist den Mitgliedern der Bergwacht Füssen die Kommunikation.  So überlegen sie immer wieder, wie sie Abläufe verbessern und damit auch schneller reagieren können, indem sie zielgerichteter mit den Patienten, aber auch im Team untereinander sprechen. Deshalb haben sie die „10 für 10-Regel“ eingeführt: Alle im Team – egal ob erfahrener Bergwachtler oder Anwärter – sind gleich wichtig. Geben der Teamleiter oder ein anderer Helfer am Unfallort das Stichwort „10 für 10″, werden alle Maßnahmen bis auf eine Reanimation sofort gestoppt. Dann hat jeder zehn Sekunden Zeit um den anderen laut mitzuteilen, was er gerade beobachtet hat und was er tun würde. Diese Bestandsaufnahme wird situativ immer wieder wiederholt. „Damit wollen wir verhindern, dass wir etwas Wichtiges übersehen. Ein Anwärter kann genauso etwas Entscheidendes entdeckt haben, das die notwendigen Maßnahmen verändert, wie ein Erfahrener“, erklärt Markus Albrecht.

Fotos: Bergwacht Füssen

Neben den Weiterbildungen und internen Schulungen der Bergwacht Füssen sind auch gemeinsame Übungen mit anderen Bergwachtteams aus der Region und aus dem benachbarten Österreich sowie mit Bergbahnen, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk enorm wichtig. So können die Teams bei großen und manchmal auch grenzübergreifenden Rettungseinsätzen wie z.B. einem Bergwaldbrand optimal miteinander kooperieren. Mit den Mitgliedern der Bereitschaft Kaufbeuren arbeiten die Füssener besonders eng zusammen. So probten sie schon viele Ernstfälle wie eine Lawinenrettung oder die Bergung von Fahrgästen aus einer Kabinenbahn am Tegelberg gemeinsam. Ziel ist es, nicht nur das Zusammenspiel zu üben, sondern auch bestehende Konzepte zu überprüfen und zu aktualisieren, wie in diesem Fall das Evakuierungskonzept der Bergwacht Füssen und der Bergbahnbetreiber. Teilweise übernehmen die Bergretter aus Kaufbeuren an den Wochenenden auch Mannschaftsdienste in Füssen, um die Kollegen vor Ort zu entlasten.

Fotos: Bergwacht Füssen

Nicht immer sind es Menschen, die am Berg gerettet werden müssen. Auch für Tiere sind die Helfer da. Als ein Bauer die Bergwacht alarmierte, weil seine Kuh Ilse von der Weide abgekommen und absturzgefährdet unterhalb der Tegelberg-Seilbahntrasse stand, seilten sich die Bergwachtler von der Kabinenbahn aus zu der Stelle ab und bargen die Kuh mit einem speziellen Viehbergeset aus dem steilen Gelände. Ilse bescherte das wahrscheinlich das Abenteuer ihres Lebens: Sie flog an der Gondel hängend ins Tal. Bei einem anderen Einsatz war einer Familie aus Kaufering ihr Hund an der Rohrkopfhütte davongelaufen. Er blieb mehrere Tage verschwunden, bis Bergsteiger ihn an der Gelben Wand entdeckten, aber nicht bergen konnten. Sie riefen die Bergwacht Füssen zu Hilfe, woraufhin sechs Retter ausrückten, in den winterlichen Klettersteig einstiegen und den erschöpften Hund nach mehreren Stunden wieder unversehrt der Familie übergeben konnten. Man mag sich vorstellen, wie groß die Wiedersehensfreude gewesen sein muss. Der Lohn für den unermüdlichen und kräftezehrenden Einsatz der Bergwachtler ist die meist große Dankbarkeit der Menschen – egal, ob sie selbst, ein Angehöriger oder ein Tier gerettet wurden.

Fotos: Bergwacht Füssen

Viel Zeit und Aufwand stecken die Bergwachtler auch in die Ausbildung ihres Nachwuchses. Die zehn Mädchen und Buben im Alter von 12 bis 16 Jahren üben schon wie die Großen, aber kindgerecht: Sie lernen das Suchen mit dem Lawinenverschütteten-Gerät, trainieren das Klettern und das sichere Bewegen im unwegsamen Gelände. Auch in Erste Hilfe und Notfallmedizin werden sie bereits geschult. Bei speziellen Aktionen lernen sie wie wichtig es ist, die Natur zu schützen und sauber zu halten. So beseitigen sie regelmäßig das indische Springkraut, das auch im Allgäu gerne heimische Pflanzen verdrängt und seilen sich am Füssener Maxsteg über dem Lech ab, um ihn von Gestrüpp und Unrat zu befreien. „Den Kindern macht das sehr viel Spaß“, meint Bergretter Markus Albrecht. „Damit wollen wir bei ihnen die Freude am Draußensein stärken und ohne Druck und Stress das Interesse an der Bergwachtarbeit fördern. Deshalb haben unsere vier Jugendleiter ein tolles Konzept entwickelt, mit dem die Kinder genau das lernen, was sie später auch als Einsatzkraft brauchen. Mit 16 Jahren können sie dann – wenn sie es wollen – die Ausbildung als Anwärter zum Bergretter anschließen.“

Foto: Bergwacht Füssen

Oft sind Ausflüger verunsichert, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie einen Rettungseinsatz mitbekommen. „Wenn in den Bergen einiges los ist, stehen bei einer Luftrettung oft viele Menschen da und winken dem Hubschrauber begeistert zu. Das erschwert der Maschinenbesatzung immens, die Einsatzstelle aus der Luft zu finden. Nur derjenige, der die Rettung angefordert hat, sollte dem Hubschrauberpiloten ein eindeutiges „Y“ für „yes“ mit den Armen zeigen. Alle anderen sollten nicht reagieren und nötigenfalls sich selbst und ihre Gegenstände sichern“, erklärt Markus Albrecht. Oben auf dem Bild ist das Armzeichen gut zu erkennen. Wo die Retter unterwegs sind, gibt es keine Straßen und Wege, deshalb sollte man ihnen ihre Arbeit so leicht wie möglich machen. Sie agieren meist abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit. Selbst wer achtsam unterwegs ist, kann einmal auf die Hilfe der Bergwacht Füssen angewiesen sein. Meist ist der Grat zwischen sportlicher Leidenschaft und zu viel Risiko und Belastung sehr schmal. Dann sind die Gipfelhelden zur Stelle, 365 Tage rund um die Uhr.